2009/1/10
Nicht eine Kriegserklärung, sondern der Abzug aus Afghanistan ist die
Lösung
Auf
die Forderung des Bundeswehrverbandschefs Ulrich Kirsch, Afghanistan zu
einem bewaffneten Konflikt zu erklären, antwortet Christine Buchholz,
Mitglied im Geschäftsführenden Parteivorstand der Partei DIE LINKE:
Die
geforderte Kriegserklärung und Erlaubnis "präventiv zu wirken" würde
bedeuten, weiter zu bombardieren und Menschen außergerichtlich zu
exekutieren.
Die Bundeswehr überschreitet die Grenzen des Mandats und verstößt gegen
internationales Recht. Dies ist tatsächlich ein Problem für die Soldaten
vor Ort. Die Lösung ist aber nicht, den Krieg zu erklären, sondern die
Soldaten sofort aus Afghanistan zurückzuholen. Dies muss die Konsequenz
aus der Bombardierung von Kunduz sein.
DIE LINKE lehnt den Afghanistan-Einsatz ab und fordert den Abzug der
Bundeswehr. DIE LINKE unterstützt den Aktionstag der Friedensbewegung
gegen den Afghanistan-Einsatz am 28.
Januar
anlässlich der Londoner Afghanistan-Konferenz.